Zum dritten Advent
Aufbrechen – sich auf den Weg machen. Wachsam sein für die Stimme, die uns auf den Weg schickt. Die Stimme, die uns unsere Bestimmung einflüstert…

Schäfer, lat. pastor, Schäferin – ich bin schließlich eine Frau – ital. pastorella. Letzteres auch das Feminin einer aufständischen Gruppe im Mittelalter, von deren Ideologie ich mich ausdrücklich abgrenze, deren Leidenschaft und Radikalität, mit der sie für ihre Sache kämpften, mir Vorbild ist. In der Kirchenmusik bezeichnet Pastorella das Weihnachtslied.Für mich schlägt es die Brücke zu meiner theologischen Existenz, die ich zwar nicht im geistlichen Amt auslebe, die mir aber trotzdem viel bedeutet. Weniger im Sinne der frommen Alltagspraxis sondern mehr noch als Richtschnur meines Handelns, zur Disziplinierung im Denken und Reden, als Korrektiv. Dann aber erinnert diese Existenz immer auch daran, dass das, was wir leben, nicht alles ist, was sein kann. Dass es da noch ein Versprechen auf Sinnhaftigkeit gibt, die zu suchen sich lohnt.
Die Schäferin stellt aber auch die Beziehung zu meinen Wurzeln her. Nicht dass meine Eltern Schafe gehabt hätten, nein, dafür aber Kühe, Schweine und ‘ne Menge über die Wiese rennende Hühner. Diese Herkunft erdet mich, macht mich wohl bodenständig, wie mir mein früherer Verleger bescheinigt hat, d.h. im besten Sinne des Wortes realistisch, mit Blick auf das Eigentliche, auf das, worauf es ankommt. Mit beiden Beinen auf dem Boden bleibend hat dann auch der Blick auf das, was sein könnte, eine andere Qualität als das berühmte Wolkenkuckucksheim. Und wer jetzt noch mehr über mich wissen will, lese bitte etwas prosaischer hier weiter. Vielen Dank!
Aufbrechen – sich auf den Weg machen. Wachsam sein für die Stimme, die uns auf den Weg schickt. Die Stimme, die uns unsere Bestimmung einflüstert…
„Eigensinn“ ist etwas, das mich immer wieder beschäftigt. Ich kann mich noch erinnern, dass ich von meinem Vater das eine oder andere Mal ermahnt wurde, nicht so eigensinnig zu sein…
Tischrede beim Frauenmahl der Reformierten Kirche Zug und Frauenkirche Zentralschweiz am 5. März 2016 – zunächst herzlichen Dank für die Einladung hierher zu kommen und zu Ihnen sprechen zu dürfen. Ich durfte mir mein Thema selbst auswählen und so habe ich mir ein Herzensthema ausgesucht, wenn ich jetzt in meiner Tischrede mit Ihnen über die Frage nachdenken will, „welche spirituellen Räume wir für unsere heutige Zeit brauchen.“
Gestern war Sonntag Kantate – Singet! Passend dazu war ich ein ganzes Wochenende bei einer Chorfreizeit, habe viele Stunden mit Singen verbracht und ein paar weitere trotz Regenwetter im traumhaften Maienwald. Für einen Gottesdienst habe ich folgende Gedanken zur heilsamen Wirkung des Singens zu Papier und dann auch Gehör gebracht, die ich gerne auch hier teilen möchte…
Im derzeit sehr präsenten Thema der Resilienz gibt es den ganz wesentlichen Resilienz- oder Schutzfaktor der positiven Emotionen. Während diese meist vor allem als das Resultat von Erfolg, positiven Beziehungserfahrungen, Gesundheit o.ä. betrachtet werden, zeigen Studien auf, dass positive Emotionen auch die Ursache für all diese Dinge sein können…
Sind Sie gut aus Ihrem Sommerurlaub zurückgekehrt, konnten Sie gut abschalten und sich erholen? Studien zufolge fällt es vielen zunehmend schwer, im doppelten Sinne des Wortes abzuschalten und sich zu erholen. Fast die Hälfte der Arbeitnehmer ruft Emails auch im Urlaub ab, ob es eine solche Studie auch für Selbständige gibt, weiß ich nicht, aber ich fürchte, die Zahlen dort wären noch viel erschreckender…
Brigitte Schäfer
Coaching l Beratung l Training
Schulstraße 8, 71083 Herrenberg
